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„Wenn man in Bamberg der Opfer
des Nationalsozialismus gedenkt,
dann ist an erster Stelle ein
Name zu nennen - Willy Aron.

Er war der erste Bamberger,
der im KZ Dachau sein Leben für
Recht und Freiheit lassen musste.

Georg Grosch, 1947

Gegen das Vergessen.
Für Toleranz und Menschlichkeit. 

Die Wilhelm-Aron-Gesellschaft Bamberg e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die wissenschaftliche Forschung über den Bamberger Widerstand zu unterstützen und für Zivilcourage, Demokratie und Menschenwürde einzutreten. 

Mit dem Einsatz für Zivilcourage sowie dem aktiven Eintreten für Demokratie, Menschenrechte und Toleranz soll das Vermächtnis Willy Arons weitergetragen werden.

Mobirise
Mobirise

Zivilcourage und Widerstand in Bamberg.

Die Wilhelm-Aron-Gesellschaft Bamberg e.V. pflegt die Erinnerungskultur in Bamberg an Bamberger Mitbürger mit Zivilcourage und Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, die Forschung über Willy Aron und andere Personen aus der Bamberger Region, die im gleichen Geist handelten, zu unterstützen sowie Bürger und Organisationen auszuzeichnen, die im Geist Arons Zivilcourage gezeigt und sich in seinem Sinne verdient gemacht haben. Die Gesellschaft ist parteipolitisch unabhängig und konfessionell ungebunden. Mehr Infos....

Mobirise

Gedenken an Willy Aron
am Franz-Ludwig-Gymnasium
Die ehemalige Schule von Willy Aron verlegte zusammen mit Herrn Michael Panzer vom Energie- und Baubetrieb der Stadt Bamberg und der Willy-Aron-Gesellschaft am 23.06.2016 einen Stolperstein für Willy Aron vor den Toren des Gymnasiums. Einen Bericht finden Sie auf den Seiten des FLG Bereits im Frühjahr wurde auf dem Schulgelände ein Gedenkort für die jüdischen Mitschüler eingerichtet, die in den 30er Jahren unter der zunehmenden Diskriminierung der NS-Herrschaft leiden mussten. 

Aus dem Verein - Aktuelles und Archiviertes

Neuer Internetauftritt ab 1. Januar 2018

Da unser Provider kurzfristig seinen Serverbetrieb zum 31.12.2017 eingestellt hat, sind wir mit unserer Domain Anfang 2018 umgezogen und haben aus diesem Anlass auch unseren Internetauftritt aktualisiert und modernisiert .


Veranstaltungskalender

13. November 2018

Einladung zum Vortrag

Judenfeindliche Klischees und Bibelexegese im Hochmittelalter

WANN Dienstag, 13. November 2018, 18:30 bis19:30 Uhr
WO Gaststätte Tambosi an der Promenade in Bamberg
REFERENT Daniel Manthey, Historiker

Im 12. Jahrhundert entstanden antijüdische Klischees, die bis in die Gegenwart Einfluss auf antijüdische und antisemitische Vorstellungen nehmen. Einen Beitrag dazu leisteten die Kommentatoren der Bibel im Mittelalter, indem sie das Alte Testament auf Christus hin ausdeuteten und dabei antijüdische Vorurteile und Stereotype schufen. Die Autoren wollten zunächst keine Juden diskriminieren, sondern in innerchristlichen Streitfragen klären.
Dabei wurde aber das Judentum zum Inbegriff eines falschen Glaubens stilisiert. Verknüpft mit naturkundlichen, juristischen und grammatischen Überlegungen nahmen Gerüchte, Vorurteile und Stereotype immer mehr die Form von Legenden an. Die zunehmende Predigttätigkeit von Klerikern und Ordensleuten sowie zunehmende Bildung transportierte diese antijüdischen Vorstellungen in breitere Schichten der Bevölkerung 

Es ergeht herzliche Einladung!

Mit freundlichen Grüßen
die Vorstände der Willy-Aron-Gesellschaft e.V.
Daniel Manthey, Mechthildis Bocksch, Andreas Ullmann

13. April bis 15. Juni 2018

Projekt "Im Gedenken der Kinder"

Im Zentrum des Projektes steht die Gastausstellung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) e.V. Berlin : „Im Gedenken der Kinder. Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit.“

Die Ausstellung basiert auf den Forschungsarbeiten der DGKJ. Sie zeigt die Verbrechen, die Ärztinnen und Ärzte in der NS-Zeit unter Missachtung rechtlicher und ethischer Grenzen an den ihnen anvertrauten Kindern begangen haben. Diese Aufarbeitung soll die Erinnerung an die Opfer der NS-Medizinverbrechen wachhalten. Die Täter werden benannt und die Strukturen von Absonderung und Vernichtung beschrieben, denen zahllose kranke und behinderte Kinder ausgeliefert wurden. Auch die Opfer werden namhaft gemacht und vor dem Vergessen bewahrt. Bis heute wird durch die DGKJ engagiert Einzelschicksalen nachgespürt. Diese lebendige Gedenk- und Erinnerungskultur trägt dazu bei, der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken und neuen Formen der Ausgrenzung entgegenzutreten.

Das Begleitprogramm reflektiert verschiedene historische Aspekte und spannt thematisch die Brücke zur Gegenwart. Denn wir müssen wir uns selbst befragen, von welchem Menschenbild, von welchen ethischen Fragen, von welchen Motivationen wir uns leiten lassen und wie wir persönlich wie gesellschaftlich mit behinderten, kranken, störenden, schwierigen, unerwünschten und heiß ersehnten Kindern und Jugendlichen umgehen. Darüber hinaus stellt sich diese Frage auch für alte, pflegebedürftige Menschen...

Nähere Informationen sowie die einzelnen Veranstaltungsthemen und -orte finden Sie hier: PROGRAMM

Stimmen zur Vereinsarbeit

Zitate aus Presse und Öffentlichkeit zur Arbeit der
Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e.V.

Das Engagement der Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg gegen das Vergessen ist sehr dankenswert und verdienstvoll. Der Einblick, den Ihre Homepage in die Arbeit der Gesellschaft gibt, zeugt von einem starken Bewusstsein für die sensible und unumstößliche Beziehung zwischen der Erinnerung und der Zukunft unserer Gesellschaft.

Eine Demokratie mit Leben zu erfüllen liegt auch, aber nicht allein in der Hand der Politik. Um dies zu erreichen, kommt es auf jene an, die demokratische Werte im Alltag und in ihrem Umfeld leben und vorleben – es kommt auf jeden einzelnen an. Und daher sind es auch und gerade die Aktivitäten und Arbeitsgruppen vor Ort, die einen maßgeblichen Beitrag zu Demokratie, Verständnis und Verständigung leisten.

Für Ihre Arbeit danke ich Ihnen und wünsche Ihnen alles Gute, viel Motivation und Durchhaltevermögen. Vor allem wünsche ich Ihnen – im Namen unserer Kinder und Enkel – viel Erfolg!

Erlauben Sie mir bitte, auf diese Weise meiner Begeisterung Ausdruck zu geben bezüglich der Initiative der "Willy-Aron-Gesellschaft", in Bamberg ein Denkmal für Graf Stauffenberg zu errichten, von welcher der "Fränkische Tag" am Dienstag berichtete. Es freut mich besonders, dass Sie in dieses Gedenken auch weitere bamberger Widerständler gegen den Nationalsozialismus integrieren wollen, wie Willy Aron und Hans Wölfel. Alle Gegner des Nationalsozialismus, von welcher weltanschaulichen Richtung sie auch kamen, eint die Idee der Freiheit und die Sehnsucht nach Frieden.

Deswegen ist ein gemeinsames Gedächtnis der lokalen Opfer des Nationalsozialismus besonders begrüßenswert! Ich hoffe, dass Ihre Initiative insbesondere von Seiten der Stadt Bamberg und des Erzbistums Bamberg viel Unterstützung erfährt, um den nachwachsenden Generationen wertvolle Vorbilder vor Augen zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen: Pax et bonum!

Ich bewundere Die erzieherische Arbeit die Ihre Gesellschaft unternimmt. So eine Gesellschaft sollte es in jedem Ort geben wo Juden vor dem Holocaust lebten, manche für hunderte vom Jahren. Ich stimme nicht mit allen Ihren Initiativen überein, so die Gedenkplatten auf den Gehsteigen. Ich hatte vor 5 Jahren Herrn OB Lauer eine Liste von Gründen angegeben, warum ich diese wohlintentionierte Initiative für counter-produktiv hielt, ganz abgesehen von den religiösen Gegengründen, die es die Münchener Gemeinde veranlaßte von den Platten Abstand zu nehmen. Aber man muß nicht mit allem zustimmen was wohlmeinende Unternehmen vorhaben um den großen Wert und die Wichtigkeit Ihrer Arbeit hoch zu schätzen.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Gesellschaft weiterhin Erfolg in Ihrer Arbeit die Bamberger, vor allem die Jugendlichen zu demokratischem Denken zu erziehen und verbleibe mit meinen besten persönlichen Grüßen
Ihr

Es ist sehr interessant und bewundernswert. Ich habe mir das Viedeo angesehen und konnte mich in die Lage der unschuldigen Juden versetzen.

Die Zahl ist unvorstellbar. Wenn man die Zahlen liest, kann man es gar nicht glauben.

Erst wenn man Bilder oder Videos davon sieht ist es trotzdem noch unfassbar, was diese Leute mitgemacht haben.

Ich habe gestern (16.05.2009) mitten in dem großen Andrang auf Gleis 8 des HBF Würzburg den ganzen Vormittag im Zug verbracht.
Ich zitterte beim Betrachten der Bilder und beim Lesen der Biographien. Und mit zitternder Hand schrieb ich dann auch in´s Besucher-Buch: "Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist. Deshalb "STOLPERSTEINE GEGEN DAS VERGESSEN!"

Der Auftritt der Willy-Aron-Gesellschaft im Netz ist sehr informativ.
Besonders gut hat mir eure Dokumentierung (Fotos, Texte) der Verlegung des Stolpersteins fuer Willy Aron in der Bamberger Luitpoldstrasse 32 gefallen. Es handelt sich hierbei um den ersten Stolperstein, der in Bamberg gelegt wurde. Hoffentlich habt ihr damit eine Lawine ins Rollen gebracht.
Macht weiter so.

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